GLUT & ASCHE

01.05.19 16:30 | Joseph Schreiter |

HOHENMOORER MESSER:

Von Messern und Werkzeugen

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[Die unten erwähnten Messer finden sich HIER in unserem Shop.]

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Auch wenn wir sonst in der Küche große Fans von einfachen Werkzeugen sind, so haben doch die Hohenmoorer Messer (geschmiedet von Hand im Hohenmoor im hohen Norden, daher der Name) aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Produkt- und Beziehungsqualität seit Jahren einen festen Platz in unserer Küche.

 

 

 

Die Messer von Uli Hennicke wirken auf den ersten Blick grob und archaisch, erst auf den zweiten Blick erschließt sich die besondere Harmonie der fein justierten Materialkontraste und lassen die Meisterschaft des Entwurfs erkennen. 
Die charakeristische Linienführung mit der angeschrägten Spitze als Markenzeichen der Serie, das elegante Zusammenspiel von mehrlagigem geschwärztem und teilweise unbearbeitetem Stahl, geräucherter Mooreiche und der kleinen Messing-Schließe:
Das archaische Wesen der Messer erzählt uns dabei nebenher auf poetische Weise etwas Grundsätzliches über den Ursprung des Messers, und rein visuell erwartet man immer ein bißchen, dass die Klinge noch heiß ist vom Schmieden. 

Diese Messer sind krass, radikal und anders, und trotzdem in sich bemerkenswert schlüssig gestaltete Werkzeuge.

 

Wir können besonders die Kombination eines großen Kochmessers Yvo 1/2 mit dem kleinen Yvo 0 empfehlen: Solcherart gerüstet lassen sich sowohl rasante Schneidearbeiten als auch präziseste Operationen durchführen.

 

 

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Unser persönlicher Liebling (und tolle Ergänzung auch für anspruchsvollere Messer-Sammlungen) ist allerdings das Yvo 3: Angelehnt an die klassischen chinesischen Universal-Kochmesser ist es groß, schwer und ungemein dramatisch, mit ein bißchen Übung wird es jedoch zum leichtfüßigen und vielseitigen Arbeitsgerät, insbesondere für alle Arten von Gemüse. 
Die hohe Klinge hat dabei mehrere Qualitäten: Zum einen ermöglicht es eine äußerst präzise und ruhige Klingenführung, zum Anderen lässt sich Schnittgut prima auf der Klinge zur Pfanne transportieren, und auch kraftintensivere Arbeiten (wie Kürbis spalten) gehen ausgesprochen gut von der Hand.


Alle Messer gibt es entweder in der regulären Ausführung in Kohlenstoff-Stahl oder in der aufwändigeren Version als Dreilagen-Stahl. 
Beide Varianten sind nicht rostfrei und brauchen ein wenig mehr Pflege als Edelstahl-Messer. Aber weil sie so außergewöhnlich sind, nimmt man gerne den etwas höheren Pflegeaufwand in Kauf und setzt sich auch endlich mal ernsthaft mit dem Thema "Messerschleifen" auseinander.

 

 

Wir verwenden in der schnellen Alltagsküche ein pflegeleichtes Edelstahl-Messer - sobald jedoch mit mehr Hingabe und Sorgfalt gekocht wird, kommen immer die Hohenmoorer zum Einsatz und wir freuen uns jedes Mal, den markanten Griff in der Hand zu haben.

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HERSTELLER: Uli Hennicke, Hohenmoorer Messermanufaktur in Asendorf. 

 

HIER GEHTS ZUM SHOP

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PFLEGEHINWEISE:
– Nicht geeignet für die Spülmaschine
– Nicht rostfrei 
– Zwischen einzelnen Arbeitsgängen das Messer immer trocknen um Flugrost zu vermeiden  #GRUBENTUCHIMMERDABEI
– Nach Gebrauch feucht abwischen, gründlich nachtrocken und mit einem kleinen Tropfen unserer KLINGENPFLEGE (oder jedes andere Pflanzenöl) einreiben.

 

BITTE BEACHTEN: Klinge stark eisenhaltig! Nur bedingt geeignet zur Verwendung mit Schneidebrettern aus Eiche, da sonst die für Eiche typischen schwarzen Verfärbungen entstehen können.

 

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